MEIN GINKGOBÄUMCHEN


Viel, sehr viel ist über diese wahre Wunderpflanze schon geschrieben und gedichtet worden.  Mythen und Legenden ranken sich um diesen Baum, der durch das Kuratorium „Baum des Jahres“ zur letzten Jahrtausendwende sogar zum Baum des Jahrtausends proklamiert wurde! Gibt man den Namen dieses Baumes in die Internet-Suchmaschine
google ein, erscheinen Einträge auf über 5.510.000 Internet-Seiten!

Wenn man sich hauptberuflich mit Naturheilkunde befasst, geht kein Weg an der Geschichte dieses Baumes und an GINKGO-Präparaten vorbei.

Die Faszination, die von einem der wohl ältesten Lebewesen dieser Welt ausgeht, bewog mich dazu, diesen Namen auch für meine neu gegründete Heilpraktiker-Praxis zu verwenden.

Stellen Sie sich das einmal vor: ein Baum, der in seiner Urform schon seit über 300 Millionen Jahren auf unserer Erde heimisch ist! Mit welchen Genen wurde dieser Baum ausgestattet, dass er sämtliche Naturkatastrophen in diesem Zeitraum überlebte?

Am 06. August 1945 um 8.15 Uhr warf der US-Bomber des Typs B-29 Enola Gay die erste Atombombe über der Stadt Hiroshima ab. Das Ausmaß der Verwüstung war unbeschreiblich! Nie zuvor hatte eine durch Menschen entwickelte Waffe so viel Unheil auf einmal angerichtet. 140.000 Menschen starben sofort, weitere 80.000 später an den Folgen der Verbrennungen und der Verstrahlung. 50.000 Gebäude in einem Umkreis von 5 Km von der Abwurfstelle wurden total zerstört, 18.300 schwer beschädigt. Pflanzen, Bäume und Tiere wurden durch den Feuerball vernichtet, einfach ausgelöscht. Ein Ginkgobaum in der Nähe des Explosionsherdes überlebte jedoch selbst diese durch Menschenhand verursachte Katastrophe und erwachte im Frühjahr des Jahres 1946 zu neuem Leben. Er steht auch heute noch in seiner ganzen Pracht dort und gilt als Mahnmal und Symbol für Vernunft, Frieden und Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Auch ich stelle fortan mein Wirken in meiner Naturheilkunde-Praxis in den Dienst Ihrer besseren gesundheitlichen Zukunft!
 

HEILENDER GINKGO


Der Ginkgo gilt nicht nur aufgrund seiner botanischen Eigenarten, sondern auch wegen seiner legendären Heilkräfte als Wunderbaum. Bereits im China des 11. Jahrhunderts wurden die Rinde, Blätter und Früchte des Baums zu Heilzwecken genutzt.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wurden vor allem dem Samen und dem Fruchtfleisch Wirksamkeit gegen unterschiedlichste Beschwerden zugesprochen. Das Wissen darüber basiert auf dem „Pen-t’sao kang mu“ – dem klassischen Ratgeber zur Heilkunde aus dem 16. Jahrhundert. Dem Buch zufolge helfen Ginkgosamen und -fruchtfleisch z.B. gegen Asthma, Husten, Reizblase oder Alkoholmissbrauch. Die rohen Samen sollen sogar Krebs bekämpfen.

In der chinesischen Volksmedizin verwendet man teilweise noch heute einen Brei aus gekochten und zerstampften Blättern zur Wundbehandlung oder den Tee  gegen Bluthochdruck, Ohrensausen und Angina.

In Europa erlangte der Ginkgo erst in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts Bedeutung in der Medizin. In den 60er Jahren fanden deutsche Wissenschaftler heraus, dass ein aus den Blättern durch spezielle Verfahren hergestellter Extrakt gegen Durchblutungsstörungen hilft. Diese Entdeckung revolutionierte die Ginkgoforschung. Ein Großteil der gegen Durchblutungsstörungen verordneten  Medikamente sind Ginkgo-Präparate. Sie zählen  zu den pflanzlichen Arzneimitteln, Heilmittel, die aus Pflanzen und Zubereitungen von Pflanzen bestehen, bestimmte Mindestgehalte an Wirkstoffen und eine nachgewiesene Wirksamkeit und Unbedenklichkeit besitzen.

In Ginkgoblättern wurden vor allem zwei hochwirksame Stoffgruppen – Flavonoide und Terpenoide nachgewiesen. Flavonoide kommen in nahezu jeder grünen Pflanze vor, Terpenoide hingegen wurden bisher nur im Ginkgo entdeckt. Neben diesen Wirkstoffen sind verschiedene andere Stoffe, aber auch solche mit ungünstigen Eigenschaften enthalten. Da diese Stoffe Hautreizungen oder Allergien hervorrufen können, werden sie bei der Arzneimittelherstellung weitgehend entfernt. Es zählt also nicht ein Wirkstoff, sondern die Kombination aller in den Blättern enthaltenen Wirkstoffen und Substanzen.

Mit Ginkgo-Präparaten werden vor allem  Durchblutungsstörungen im Gehirn und in den Beinen behandelt. Sie schützen die Nervenzellen, erhalten und verbessern die Hirnfunktion und inaktivieren die (schädlichen) so genannten freien Radikalen. Bedeutungsvoll sind Ginkgo-Extrakte auch zur Vorbeugung von Schlaganfällen.

Studien aus jüngster Vergangenheit beschäftigen sich mit der Wirkung von Ginkgo-Präparaten bei Altersdemenz. Die Ergebnisse sind so vielversprechend, dass Forscher sogar damit rechnen, die gefürchteten Demenzkrankheiten in einigen Jahren heilen zu können. Auch bei den immer häufiger auftretenden Krankheiten wie Tinnitus und Hörsturz werden durch die Behandlung mit Ginkgo  beachtliche Besserungen beobachtet. Viele Menschen werden von Migräne geplagt, längerfristige Behandlungen mit Ginkgo biloba weisen gute Erfolge auf.

Neuere Erkenntnisse weisen auf eine Wirksamkeit des Samens gegen Tuberkelbakterien hin.

Ginkgo-Präparate können rezeptfrei über die Apotheken oder Reformhäuser bezogen werden, das bedeutet allerdings keinesfalls, dass sie ein Allheilmittel darstellen. Vielmehr werden diese Arzneimittel meist in Verbindung mit anderen medizinischen Maßnahmen verwendet. Vor Gebrauch sollte unbedingt der Rat des behandelnden Arztes oder Heilpraktikers eingeholt werden.

Die Medikamente sind in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich und gut verträglich. In sehr seltenen Fällen können Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Auch bei gleichzeitiger Einnahme anderer Medikamente wurden keine Wechselwirkungen oder Unverträglichkeiten festgestellt.

Auch hat die Kosmetikindustrie den Ginkgo wiederentdeckt, wurde er im alten Asien doch seit Jahrhunderten als Schönheitsmittel eingesetzt. Man findet Extrakte in Cremes, Lotionen und neuerdings auch in Shampoos und Haarwasser, die die Durchblutung der Kopfhaut fördern sollen. Ob Ginkgo auch das Haarwachstum positiv beeinflussen kann, wird jedoch in Fachkreisen bezweifelt.

Noch längst sind nicht alle Möglichkeiten der im Ginkgo enthaltenen Wirkstoffe und Substanzen erforscht. So bleibt die Hoffnung, dass der Wunderbaum vielleicht einmal helfen kann, bisher unheilbare Krankheiten zu besiegen.

(Der Abschnitt „Heilender Ginkgo“ wurde in gekürzter Form mit freundlicher Genehmigung des Buch Verlags für die Frau GmbH - Leipzig dem Büchlein „Mythos Ginkgo“ von Heinrich Georg Becker – ISBN 3-89798-030-4 entnommen.)

Na, habe ich Sie nun neugierig gemacht?  Wenn Sie mehr wissen möchten, so stelle ich Ihnen gerne eine Liste mit einer Auswahl von Büchern zum Thema Ginkgo zur Verfügung. Besuchen Sie auch die Homepage des BuchVerlags für die Frau unter: www.buchverlag-fuer-die-frau.de

Meine persönliche Begeisterung für den Ginkgobaum verlieh ich im Sommer 2006 dadurch Ausdruck, dass ich ein solches Bäumchen in meinem Garten pflanzte.

 

„ Mein Ginkgobäumchen im Wandel der 4 Jahreszeiten“

„ Zeiten des frohen Erwachens wechseln ab mit Zeiten voller Energie, gefolgt von Perioden des sich Zurücknehmens und des Erntens, um dann zur Ruhe zu kommen und Kraft zu tanken für eine neue Runde im jährlichen Lebensrhythmus – genau wie im menschlichen Jahresverlauf auch - ist die Natur nicht wunderbar? - „

 


Ginkgo Baum Frühjahr     Ginkgo Baum Sommer

 

Ginkgo Baum Herbst     Ginkgo Baum Winter
 

© GINKGO - Naturheilpraxis, Brigitte Wester